Johanna Degen

Digitale (sexuelle) Intimität 
und parasoziale Beziehungen

14.10.2026 um 19.00 Uhr online per Zoom

Die Bil­dung des para­so­zia­len Selbst ist zen­tral, für Sub­jekte, aber auch für ihre Bezie­hun­gen und Sozia­li­tät und Com­mu­nity in gro­ßer Skala und für the­ra­peu­ti­sche Set­tings. Para­so­zia­li­tät stellt ein Feld von Bezo­gen­heit und impli­zi­ten Regeln dar, das sich in ver­schie­de­nen Gewän­dern zeigt: in Whats­App-Dyna­mi­ken beim Streit oder Sex­ting, in Online-Dating, in Social Media und zuneh­mend auch in KI-Bezie­hun­gen. Diese Prak­ti­ken ent­wi­ckeln spe­zi­fi­sche Logi­ken und sie ver­schie­ben, wie soziale Bedürf­nisse regu­liert wer­den, wie Nähe her­ge­stellt wird und wie Bezie­hung und Inti­mi­tät gelebt werden.

An die­sem Abend spre­chen wir über die aktu­ellste For­schung aus der Wis­sen­schaft, The­ra­pie­for­schung und Pra­xis zur Aus­for­mung des para­so­zia­len Selbst und den dazu­ge­hö­ri­gen Mecha­nis­men. Der Schwer­punkt liegt neben einem Über­blick zum Feld, auf der KI in der Paar- und Sexu­al­the­ra­pie. Die KI tri­an­gu­liert viele Set­tings, indem sie Co-The­ra­peu­tin oder auch Super­vi­so­rin ist und dabei mit hoher epis­te­mi­scher Auto­ri­tät agiert.

Johanna Degen forscht seit vie­len Jah­ren zum Thema Inti­mi­tät, Sexua­li­tät und Bezie­hung im Kon­text von Digi­ta­li­sie­rung. Aktu­elle Bücher: Liebe ohne Ende (Sprin­ger), Swipe Like Love (Psy­cho­so­zial) und The Sha­ping of the Para­so­cial Self (Pal­grave). Sie ist zudem Teil des öffent­li­chen Dis­kur­ses und Wis­sens­trans­fers als Aus­bil­dern, als Spea­ke­rin, in den Medien und über den Pod­cast “Lie­bes­la­bor”.

Ein Abend vol­ler Inspi­ra­tion und Impulse – für Therapeut:innen, Berater:innen, Ärzt:innen und Pädagog:innen.

Die Expertin

Dr. phil. Johanna L. Degen ist Sozi­al­psy­cho­lo­gin und habi­li­tiert der­zeit an der Euro­pa­uni­ver­si­tät in Flens­burg. Neben der Wis­sen­schaft ist sie sys­te­mi­sche The­ra­peu­tin und inte­gra­tive Paar- und Sexu­al­the­ra­peu­tin in eige­ner Pra­xis und lei­tet soziale Wis­sens­trans­fer­pro­jekte im Bereich der psy­cho­lo­gi­schen Sexu­elle Bil­dung, u.a. Teach LOVE. In ihrer Arbeit ver­bin­det sie For­schung und Anwen­dung aus einer huma­nis­ti­schen Posi­tion, die sie auch im öffent­li­chen Dis­kurs als Spea­ke­rin, in den Medien und ihrem eige­nen Pod­cast “Lie­bes­la­bor” ver­tritt. Aktu­elle Bücher: “Swipe, like, love: Inti­mi­tät und Bezie­hung im digi­ta­len Zeit­al­ter” (Psy­cho­so­zial) und “The Sha­ping of the Para­so­cial Self: Rela­ti­onships and Inti­macy in the Digi­tal Era” (Pal­grave)

Kurszeiten 

19.00–21.00 Uhr

Diese Wei­ter­bil­dung fin­det live statt – es wird keine Auf­zeich­nung geben, damit wir einen geschütz­ten und ver­trau­li­chen Rah­men für den gemein­sa­men Aus­tausch bewah­ren können.

Fortbildungspunkte

Wer­den bei der Baye­ri­schen Lan­des­ärz­te­kam­mer beantragt.

Kursgebühr

33 €

Hier anmelden

Die Plätze sind begrenzt und wer­den in der Rei­hen­folge der Anmel­dung vergeben.

Für die Teil­nahme an der Ver­an­stal­tung ist die Angabe Ihres voll­stän­di­gen Vor- und Nach­na­mens erfor­der­lich – hier im Anmel­de­for­mu­lar und auch in Zoom. 

Anmel­de­schluss ist am Tag der Ver­an­stal­tung um 17.00 Uhr.

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