Nähe, Intimität und Sexualität sind für viele Menschen ein bedeutsamer Teil ihres Lebens – auch für Menschen mit Behinderung. Obwohl sie weltweit eine der größten Minderheiten darstellen, werden ihre Erfahrungen und Wünsche häufig übersehen, verzerrt oder klischeehaft betrachtet. Ausgrenzende Strukturen erschweren den Zugang zu wichtigen Informationen und zu Wegen, Sexualität selbstbestimmt und im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen zu leben.
Gleichzeitig sind Menschen mit Behinderung eine vielfältige Gruppe: Sie leben mit körperlichen oder Sinnesbeeinträchtigungen, chronischen Erkrankungen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. In der Praxis wird diese Vielfalt noch zu selten mitgedacht. Dadurch besteht die Gefahr, dass sexuelle Herausforderungen vorschnell der Behinderung zugeschrieben werden, anstatt auch andere mögliche Ursachen zu berücksichtigen. Zusätzlich können fehlende Barrierefreiheit und Unsicherheiten bei Fachpersonen den Zugang zu einer passenden Unterstützung erschweren.
Im Gespräch mit Melanie Büttner bringt Meline Götz uns nahe, wie Fachpersonen Menschen mit Behinderung respektvoll, fachlich sicher und diskriminierungssensibel begleiten können. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Eine Einladung zum Austausch für alle, die Sexualität und Behinderung fundiert und wertschätzend zusammendenken möchten.
Meline Götz, Soziale Arbeit B.A., personen- und emotionsfokussierte Beraterin, Sexualpädagogin (gsp), ehem. Leitung und Sexualpädagogin für pro familia Bremen. Selbstständige Sexualpädagogin seit 2020 mit den Schwerpunktthemen Sexualität und Behinderung, Kindliche Sexualität und Jugendsexualität.
19.00–21:00 Uhr
Werden bei der Bayerischen Landesärztekammer beantragt.
35 €
Bitte vollen Vor- und Nachnamen angeben (im Anmeldeformular und in Zoom).
Anmeldeschluss: Tag der Veranstaltung um 17.00 Uhr.
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