Die Aufdeckung einer nicht einvernehmlichen Außenbeziehung ist ein häufiger Anlass für eine Paartherapie. Es sind starke Gefühle im Raum, es geht um Kränkung, Verletzung, Lügen, Ratlosigkeit, um Schuldvorwürfe und Schuldgefühle, um Vertrauen und Grausamkeit und nicht zuletzt um das Fortbestehen der Beziehung.
Diese Krise ist eine Chance für das Paar, zu wachsen und eine aufrichtige erfüllende Beziehung miteinander zu gestalten. Aber sie erfordert auch, den Schmerz und die Verunsicherung einer ehrlichen Bestandsaufnahme zu tolerieren, um trotz starker Gefühle gute Entscheidungen zu treffen.
Als Therapeut:in gilt es, die Ruhe zu bewahren und aufmerksam für mögliche Stolpersteine in der Therapie zu sein.
Methoden: Input, Diskussion, Übungen, Rollenspiele
Berit Brockhausen ist Psychologische Psychotherapeutin und arbeitet seit 30 Jahren als Paar- und Sexualtherapeutin, aktuell in ihrer Praxis in Berlin. Dort leitet sie auch das Institut für differenzierungsbasiertes Arbeiten (ida) und gibt Paartherapie-Weiterbildungen und Kurse in körperorientierter Arbeit mit Paaren für die DGVT. Von ihr lernen kann man außerdem in Büchern wie “Warum machst du mich nicht glücklich?” oder “Guter Sex geht anders”. Ihr Fazit: “Glückliche Paare haben nicht weniger Probleme als andere – aber sie gehen anders damit um!”. (Foto: Lydia Boenisch)
9.00 bis 17.30 Uhr
Werden bei der Bayerischen Landesärztekammer beantragt.
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